Photo: Marco Borggreve

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Clemens Schuldt, einer der spannendsten jungen Dirigenten Deutschlands, ist seit 2016 Chefdirigent des Münchener Kammerorchesters. Seine innovativen Interpretationen des klassischen und romantischen Repertoires und seine Kreativität beim Einbinden unbekannter oder moderner Stücke in die Konzertprogramme werden weithin gelobt. Höhepunkte der Saison mit dem Münchener Kammerorchester ist die Uraufführung des Violinkonzerts von Beat Furrer mit Isabelle Faust, eine Produktion von Mozarts Cosí fan tutte, in Zusammenarbeit mit der Bayerischen Theaterakademie, Tourneekonzerte in Moskau mit Igor Levit und Grenoble mit Francois Leleux sowie zwei Auftritte beim Mozartfest Würzburg u.a. mit Pierre-Laurent Aimard.

 

Gastdirigate führen ihn zu Orchestern wie dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, den Radio-Sinfonieorchestern des SWR und des ORF, Bamberger Symphonikern, Royal Scottish National Orchestra und dem Royal Nothern Sinfonia. Außerdem dirigiert er das Netherlands Philharmonic Orchestra, Orchestre de la Suisse Romande, Norwegian National Opera Orchestra, Polish National Radio Symphony Orchestra, Orchestre Philharmonique de Strasbourg, Orquesta Nacionales de España, Orquestra Simfònica de Barcelona, Yomiuri Nippon Symphony Orchestra, New Japan Philharmonic, Tasmanian Symphony Orchestra und Hong Kong Sinfonietta.

In der Saison 2018/19 kehrt Clemens Schuldt zum WDR Sinfonieorchester, Philharmonia Orchestra London, BBC Philharmonic, Scottish Chamber Orchestra mit der Uraufführung von Jonathan Dove’s Akkordeonkonzert, Swedish Chamber Orchestra und Orquesta de Las Palmas zurück. Er gibt Debüts mit den Duisburger Philharmonikern, dem Bournemouth Symphony mit Baiba Skride, Lahti Symphony mit den Requien von Fauré und Mozart, der Tapiola Sinfonietta mit Alina Pogostkina, Orquesta Sinfonica de Galicia und dem Polish Baltic Orchestra Danzig mit Prokofievs 7. Symphonie. In den USA leitet er erstmalig das North Carolina Symphony Orchestra mit Brahms 2. Symphonie.

 

Operndirigate spielen eine wichtige Rolle in seinem künstlerischen Schaffen. In den beiden letzten Spielzeiten war er Dirigent in Residence am Staatstheater Mainz und leitete dort Neuproduktionen von Bellinis Norma, Glucks Armide, Gounods Faust und Verdis Rigoletto. Er dirigierte am Landestheater Innsbruck ebenfalls eine Neuproduktion von Faust und leitete Vorstellungen von Offenbachs Les contes d’Hoffmann am Theater Osnabrück und von Dvořáks Rusalka am Musiktheater im Revier Gelsenkirchen.

 

Clemens Schuldt gewann 2010 den renommierten Donatella Flick Dirigierwettbewerb in London und war ein Jahr lang Assistant Conductor des London Symphony Orchestra, wo er mit so renommierten Dirigenten wie Sir Colin Davis, Valery Gergiev und Sir Simon Rattle arbeitete. Der gebürtige Bremer studierte zunächst Violine an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf und spielte beim Gürzenich Orchester und bei der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen. Im Anschluss daran absolvierte er ein Dirigierstudium in Düsseldorf, Wien und Weimar.

 

http://www.clemensschuldt.de/de/

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