MKO Sommer

MKO & FRIENDS

Dass wir diese Filme drehen konnten, ist einer Reihe von Zufällen geschuldet. Am Ende könnte man fast sagen, der Corona-Virus ist schuld. Es grenzt an ein Wunder, dass so viele Leute so schnell zusammen gearbeitet haben, ihre Expertise, ihre Zeit, ihre Location und ihre Unterstützung bereitstellen konnten. Ohne den Virus hätten alle etwas anderes gemacht, gespielt in München, gedreht in London, gearbeitet in einem noch existierenden Restaurant und so fort. Aber so wie’s war, konnten wir schöne Videos machen!

Mikayel Hakhnazaryan, ein Solo-Cellist des MKO, und Nancy Sullivan, Bratschistin im MKO, hatten die Idee, von Berlin aus – fern ihrer Orchesterkollegen – Musikvideos zu machen. Mit Hilfe unseres wunderbaren Oboisten Hernando Escobar und der Unterstützung von Maia Cabeza von der Kammerakademie Potsdam, sind fünf Videos entstanden; Es ist eine kleine Serie vom Solospiel über Duo, Streichtrio und natürlich bis hin zum Quartett. Durch die Zusage unseres Freundes Andrew Amondson für dieses Projekt, wussten wir, dass das Ergebnis ganz besonders sein wird. Mit seinem Kameramann Luca Lucchesi haben wir zwei Partner gefunden, die nicht nur ihre Expertise, aber auch eine besondere Sensibilität für Musik mitbringen. Die Location, das frühere Restaurant Barcomi`s Deli in den Sofienhöfen in Berlin Mitte, hat die frühere Besitzerin, Cynthia Barcomi Friedman zur Verfügung gestellt. Das war in den letzten Tagen bevor sie es wegen des Corona-Virus aufgeben musste. Ihnen allen sind wir zu Dank verpflichtet!

Die Videos werden in den nächsten Wochen hier zu entdecken sein.

SOLO

Dieser Film ist ganz spontan entstanden. Weil das Licht gerade so schön war, hat Andrew Mika gebeten etwas allein zu spielen; Mika hat sofort Bach gespielt.

DUO

Es ist ein armenisches Volkslied, das Hernando und Mika hier spielen: „Clouds“ von Komitas Vardapet, von Mika als Duo arrangiert.

TRIO

Für MKO-Musiker ist der Komponist dieses Trios ein alter Bekannter: Es ist der Schotte David Fennessy. Sein ätherisches und filigranes Stück „An open field (come closer, come closer)“ schien für uns perfekt in diese Zeit zu passen.

QUARTETT

Mozarts Oboenquartett KV 370 ist ein Werk, das wir mit dieser Besetzung einfach spielen mussten. Unser Gast, die Geigerin Maia Cabeza und ihr lebhaftes Spiel waren eine große Bereicherung. Wir konnten endlich alles um uns herum vergessen und für ein paar Minuten in eine andere Welt eintauchen. Ich hoffe, dass man das auch hört und sieht.

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