Aschaffenburg
#beethovenmarathon
10.06.2027, 20 Uhr
Stadthalle Aschaffenburg
#beethovenmarathon im Stadttheater Aschaffenburg mit der Koloratursopranistin Anna Prohaska und dem MKO unter Leitung von Enrico Onfori
Klassische Werke neu hörbar machen, sie interpretierend weiterkomponieren – diesem Arbeitsfeld widmet sich Eberhard Kloke nun schon seit vielen Jahren. Mal erstellt er praktikablere Kammerfassungen aufwändig besetzter Opern, mal übersetzt er Klaviersonaten Ludwig van Beethovens in eine sinfonische Sprache. Zu Johannes Brahms‘ frühen Klavierliedern op. 7 erklärte er: „Die träumerischen Impressionen scheinen wie geschaffen für die Umsetzung auf orchestrale Klangfarben.“
Musik der Revolution und Revolution der Musik – Beethovens dritte Sinfonie, seine „Eroica“, ist beides. Denn zum einen sollte sie ursprünglich Napoleon gewidmet werden, dem Feldherrn der Französischen Revolution. Man erkennt den Bezug schon an den Signalmotiven des Beginns, am Trauermarsch des zweiten Satzes oder an den Eigenzitaten des Finales: Beethoven entnahm sie seinem Ballett über Prometheus, jenen Titan, der den Menschen das Feuer vom Götterhimmel holte – und Napoleon galt als der „Prometheus der Epoche“. Zum anderen bricht auch die Musik selbst viele Konventionen. „Diese lange, äußerst schwierige Komposition“, so konnte man nach der Uraufführung in der Zeitung lesen, „ist eigentlich eine sehr weit ausgeführte, kühne und wilde Fantasie.“
Einführungsvortrag um 18:45 Uhr von Dr. Andreas Bomba
Gefördert durch den Kulturfonds Bayern
Klassische Werke neu hörbar machen, sie interpretierend weiterkomponieren – diesem Arbeitsfeld widmet sich Eberhard Kloke nun schon seit vielen Jahren. Mal erstellt er praktikablere Kammerfassungen aufwändig besetzter Opern, mal übersetzt er Klaviersonaten Ludwig van Beethovens in eine sinfonische Sprache. Zu Johannes Brahms‘ frühen Klavierliedern op. 7 erklärte er: „Die träumerischen Impressionen scheinen wie geschaffen für die Umsetzung auf orchestrale Klangfarben.“
Musik der Revolution und Revolution der Musik – Beethovens dritte Sinfonie, seine „Eroica“, ist beides. Denn zum einen sollte sie ursprünglich Napoleon gewidmet werden, dem Feldherrn der Französischen Revolution. Man erkennt den Bezug schon an den Signalmotiven des Beginns, am Trauermarsch des zweiten Satzes oder an den Eigenzitaten des Finales: Beethoven entnahm sie seinem Ballett über Prometheus, jenen Titan, der den Menschen das Feuer vom Götterhimmel holte – und Napoleon galt als der „Prometheus der Epoche“. Zum anderen bricht auch die Musik selbst viele Konventionen. „Diese lange, äußerst schwierige Komposition“, so konnte man nach der Uraufführung in der Zeitung lesen, „ist eigentlich eine sehr weit ausgeführte, kühne und wilde Fantasie.“
Einführungsvortrag um 18:45 Uhr von Dr. Andreas Bomba
Gefördert durch den Kulturfonds Bayern
10.06.2027, 20 Uhr Stadthalle Aschaffenburg
Anna Prohaska, Sopran
Enrico Onofri, Dirigent
Programm
Johannes Brahms,
Sechs Gesänge op.7, Fassung für Kammerorchester von Eberhard Kloke
Pause
Ludwig van Beethoven,
Symphonie Nr.3 Es-Dur op.55 „Eroica“

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