13.05.2027 -  Bezuidenhout, Onofri und das MKO

Bezuidenhout, Onofri und das MKO

Abokonzertreihe

13.05.2027, 20 Uhr
Prinzregententheater

HEIMAT UND FERNE. In seiner Heimat Lettland gilt er als die nationale Stimme schlechthin. Wie kein anderer Komponist hat Peˉteris Vasks die lettische Identität mitgeprägt. Während der sowjetisch-kommunistischen Zeit wurde seine Musik zum Symbol der Freiheit. Mit der Unabhängigkeit des Baltikums avancierte sie zum Nationalgut. Zu seinem 80. Geburtstag hat Vasks einen ›Gesang der Dankbarkeit‹ komponiert, der im April 2026 uraufgeführt und vom MKO mit in Auftrag gegeben wurde. Mit ihm bedankt sich Vasks bei seinen Weggefährten und Förderern sowie ausdrücklich bei seiner Heimat. Im Kontrast dazu ist das ›Divertimento‹ von Béla Bartók ein Werk des Abschieds. Es entstand im Auftrag von Paul Sacher im August 1939, knapp ein Jahr vor Bartóks Gang ins Exil. Während in den folkloristisch gefärbten Ecksätzen die Liebe zur Heimat aufflammt, schwärt im nachttrunkenen Mittelsatz eine unheilvolle Ahnung. Das ›Jenamy‹-Konzert KV 271 ist hingegen das letzte Klavierkonzert, das Mozart in seiner Heimatstadt Salzburg komponierte. Auch schöpferisch kündigt sich ein Aufbruch zu neuen Ufern an, wie der große Originalklang-Interpret Kristian Bezuidenhout hörbar macht.

Das Konzert wird von BR-Klassik mitgeschnitten.

13.05.2027, 20 Uhr Prinzregententheater

Kristian Bezuidenhout, Klavier
Enrico Onofri, Dirigent

Programm

Peteris Vasks,
„Gesang der Dankbarkeit“

Wolfgang Amadeus Mozart,
Klavierkonzert Nr.9 Es-Dur KV 271 „Jenamy“

Pause

Béla Bartók,
Divertimento

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