#MKOPlaylist Das MKO lässt Stück für Stück aus dem home office von sich hören

Die Musiker des Münchener Kammerorchesters und ihr Chefdirigent Clemens Schuldt sind als Orchester im Moment auf „Mute“ gestellt, die Musiker können nur einzeln in ihren Probenraum. Erinnerungen an vergangene Projekte und Musik, die sie besonders in diesen seltsamen Zeiten bewegt, können sie aber glücklicherweise teilen! Dafür haben sie Einspielungen von symphonischen und kammermusikalischen Werken gesammelt und ihre Gedanken als Video oder Text in Worte gefasst. Die unfreiwillige Entschleunigung, bietet Ihnen, liebes Publikum, vielleicht die Chance, die gehamsterte Zeit zum Hinhören zu nutzen. Gerade das aufmerksame Zuhören zu pflegen ist ein zentrales Anliegen des Münchener Kammerorchesters. Wann haben Sie das letzte Mal ganz intensiv eine Aufnahme gehört ohne sie zum Nebenbei zu degradieren? Oder sogar ein Stück mehrfach hintereinander gehört? Die stillgelegten sozialen Kontakte und Liveevents können nicht von der Musik ablenken. Und sie kann uns Inspiration für den Umgang mit Krisen in anderen Zeiten geben.

Clemens Schuldt Chefdirigent des Münchener Kammerorchesters

„Unsere aktuelle Situation ist alles andere als „vorwiegend heiter“ – unser Saisonmotto im vergangenen Jahr. Aber eines meiner Lieblingswerke hieß „Der Kampf zwischen Karneval und Fasten“ und es passt ins heutige Bild: Feiern, Versammlungen, jegliche „Kultur“ ist lahm gelegt, viele Künstler haben notgedrungen Urlaub – aber es fühlt sich an wie Fasten, wie Entbehrung!
Allen Freunden des MKO – kommen Sie möglichst unbeschadet durch diese Zeit!“

Clemens Schuldt

Das Werk von Mauro Lanza spielte das MKO in seinem 5. Abonnementkonzert im Februar 2019 und ist vielen womöglichen als das Stück mit den Furzkissen in Erinnerung geblieben. Die Abendzeitung schloss damals: „Wer jemanden zum Lachen bringt, hat Recht.“

 

Außerdem empfiehlt Schuldt L’isle déserte (Die verlassene Insel) von Franz Ignaz Beck: „Wir fühlen uns alle gerade wie auf einer einsamen Insel!“

Andrea Schumacher Geigerin im Münchener Kammerorchester

Die Geigerin Andrea Schumacher legt Ihnen das Andante aus dem 2. Klavierkonzert F-Dur, op. 102 ans Herz. Dimitri Schostakovitch stand beim Kinderkonzert 2018 „Schostako – was?!“ im Mittelpunkt, wo auch dieser Satz für das junge Publikum erklang. In der ausgewählten Aufnahme spielt der Pianist Alexander Melnikov. Mit ihm hat das Münchener Kammerorchester die aktuelle Saison „Wärme“ eröffnet.

Eli Nakagawa Geigerin im Münchener Kammerorchester

Eli Nakagawa versucht uns die Zeit „als möglich zu verschönern“ und fügt das Adagio von Franz Schuberts Streichquintett in C-dur op. post. 163, D 956 zur MKOPlaylist. Das Quartett mit der ungewöhnliche Besetzung von zwei Violinen, Viola und zwei Celli entstand vermutlich 1828, wurde aber nicht mehr zu Schuberts Lebzeiten aufgeführt.

 

Franz Schubert schrieb wenige Jahre zuvor an seinen älteren Bruder Ferdinand: ​​„Freylich ist’s nicht mehr jene glückliche Zeit, in der uns jeder Gegenstand mit einer jugendlichen Glorie umgeben scheint, sondern jenes fatale Erkennen der miserablen Wirklichkeit, die ich mir durch meine Phantasie (Gott sey’s gedankt) so viel als möglich zu verschönern suche.“

Die gewählte Aufnahme stammt von Heinrich Schiff und dem Alban Berg Quartett, welches von – das Quartett von Klaus Maetzl, dem ehemaligen Professor von Eli Nakagawa.

Peter Bachmann Cellist im Münchener Kammerorchester

„Die Gestalt des „Agnus dei“ am Ende von Tigran Mansurians Requiem ist von leicht fasslicher Schlichtheit, aber auch von symmetrischer Schönheit: Dreimal (göttliche 3) erscheint eine Gesangsline aus fast nur benachbarten Tönen zuerst auf einem Kissen von Mehrstimmigkeit, dann in vollkommener Einstimmigkeit. Wie beim Kyrie erst Gott, dann Christus und dann wieder Gott um Erbarmen angerufen werden, erklingt im Agnus dei dieselbe (leicht variierte) Melodie erst nur mit Menschenstimmen, was himmlisch, engelhaft und entrückt wirkt für das Lamm Gottes, dann nur mit Streichinstrumenten, was hier vergleichsweise irdisch, menschlich und materiebehaftet wirkt für die Sünden der Welt, und dann nochmal a capella für die Bitte nach ewiger Ruhe. Welch ein Gegensatz zum Leben im Allgemeinen und der Coronakrise im besonderen, die die Essenz des Lebens, Entwicklung und Veränderung, nun auf die Spitze treibt!“

Viktor Stenhjem Geiger im Münchener Kammerorchester

Der 23-jährige Richard Strauss schrieb für seine zukünftige Frau die Sonate Es-Dur für Violine und Klavier, op. 18. Dieses Werk in der Einspielung von Vilde Frang und Michail Lifits fügt Geiger Viktor Stenhjem in die MKOPlaylist.

Daniel Giglberger Eine Nachricht vom Konzertmeister des Münchener Kammerorchesters

Liebe Freunde des Münchener Kammerorchesters,
was ist das nur für eine Zeit!


Eine Zeit, in der das ureigenste Bedürfnis nach Kontakt, Begegnung, Nähe und Austausch plötzlich nicht mehr lebbar ist und Isolation das Gebot der Stunde ist. Wie schwer fällt mir dies schon nach nur einer Woche.


Und auch als Musiker wird einem bewusst, wie sehr uns diese direkte Begegnung mit Ihnen, liebes Publikum fehlt. Es fehlt uns Ihre Energie, Ihr Atem, Ihre Konzentration, Ihre Irritation, Ihre Unruhe und Ihre Stille, Ihre Ablehnung und Ihre Zuneigung. Wir möchten Musik mit Ihnen zusammen erleben!


Dies geht mir durch den Kopf, während ich über eine Empfehlung für die Playlist des Münchener Kammerorchesters nachdenke. So habe ich mich für, in meinen Augen, eines der bedeutendsten Violinkonzerte des 20. Jahrhunderts entschieden, das das MKO vor genau 20 Jahren für ECM aufgenommen hat: das Concerto Funebre von dem Münchener Komponisten Karl Amadeus Hartmann. Den Solopart hat damals unsere wunderbare Freundin und langjährige Weggefährtin Isabelle Faust übernommen, die uns in den ganzen Jahren bis heute immer wieder beglückende und berührende Musikerlebnisse beschert hat. Karl Amadeus Hartmann hat das Stück in kompletter innerer Emigration 1939 quasi für die Schublade komponiert. Es steckt voller Wut, Verzweiflung und innerer Aufgewühltheit, löst sich aber in einem Choral, der Trauer und Trost miteinander verbindet, wie es vielleicht nur in der Musik möglich ist.


Ganz herzlich,

Daniel Giglberger

Ulrike Knobloch-Sandhäger Geigerin im Münchener Kammerorchester

„Um von den übertriebenen Weltuntergangsängsten etwas abzulenken, ist mir 
eine Krise eingefallen, die auch in goldigen Zeiten vorkommt: die 
persönliche Beziehungskrise. 

Das hochemotionale und dramatische Stück, hier in Fassung für 
Kammerorchester, vertont gekonnt Verzweiflung und Herzschmerz. Janáček 
komponierte es nach einer Erzählung von Tolstoi, in der ein 
eifersüchtiger Gatte nicht erträgt, dass seine Frau mit ihrem Duopartner 
die Kreutzersonate von Beethoven probt. Wer da welches Instrument spielt, 
weiß ich gerade nicht 😉 



Das Quartett wurde vor einigen Jahren mal von Kollegen gespielt. Ich bin 
mir nicht ganz sicher, ob das MKO das Werk in Orchesterfassung schon 
gespielt hat. Wenn nicht, wird es höchste Zeit, wenn doch, wird es auch 
höchste Zeit, denn es ist wohl schon sehr lange her.“

Nina Takai Geigerin im Münchener Kammerorchester

Ludwig van Beethoven befand sich einen Teil seines Lebens durch seine Schwerhörigkeit in der Isolation. Sein großes Bedürfnis nach Kommunikation und die aus seiner Einschränkung resultierenden Frustration ist in seinem im sogenannten Heiligenstädter Testament nachzulesen. Die Geigerin Nina Takai fügt der #MKOPlaylist Beethovens „Quartetto serioso“, das Streichquartett Nr. 11 hinzu. In der Fassung von Gustav Mahler steht das Werk im Juli auf dem Konzertprogramm auf Schloss Nymphenburg. Voller Hoffnung, dass das Konzert wie geplant stattfinden kann, werden die einzelnen Stimmen sicher schon in vielen Musikerwohnungen erklingen.

Michael Weiss Cellist im Münchener Kammerorchester

„Diese Aufnahmen sind mir sehr wichtig. Wir sind gerade isoliert vom kulturell wichtigsten Land in Europa. Musik war grenzüberschreitend und tröstend selbst in den dunkelsten Zeiten Europas.“

Der Cellist Michael Weiss setzt aus den Madrigaux Italiens „O Primavera“ (Oh, schöner Frühling, SWV 001) von Heinrich Schütz auf die #MKOPlaylist. Es ist das erste Madrigal aus der ersten Madrigalsammlung von Schütz, die er 1611 als Henrico Sagittario in Venedig veröffentlicht. Der Sänger erinnert sich an den Frühling mit seinen Blumen und Lieben bevor er dissonanzenreich den Verlust seines Glücks beklagt.

Bridget Macrae Solo-Cellistin des Münchener Kammerorchesters

„Musik, die mich immer stärkt, das sind die CD-Aufnahmen mit dem Oboisten François Leleux. Zum Beispiel das Vivaldi Konzert in C-Dur, das wir 2013 mit ihm für „Der Charme der Oboe“ eingespielt haben.“

Bridget MacRae, Solo-Cellistin des Münchener Kammerorchesters, möchte mit Ihnen das Konzert für Oboe und Streicher RV 447 ans Herz legen.

 

Stefan Berg Bratscher im Münchener Kammerorchester

„Der Choral ist für mich tröstende Musik. Tröstende Klänge in schweren Zeiten. Die Interpretation von Isabelle hat eine Tief greifende Ernsthaftigkeit die schmerzheilend für mich ist.“

Stefan Berg spielt seit 1985 Viola im Münchener Kammerorchester und war bereits Teil des Orchesters als vor genau 20 Jahren das Concerto funèbre von Karl Amadeus Hartmann eingespielt wurde.

Bernhard Jestl Geiger im Münchener Kammerorchester

„Liebe Freunde,

was mich in dieser veranstaltungsarmen Zeit voran bringt, ist der Podcast ›32 x Beethoven‹ mit dem Pianisten Igor Levit und Anselm Cybinski, der dem Münchener Kammerorchester über Jahre aufs Engste verbunden war, ebenso Igor Levit, mit dem wir mehrere grandiose Auftritte erleben durften. Jede der 32 Beethoven Klaviersonaten wird in einem eigenen Podcast bestens besprochen. Jede einzelne dieser Folgen empfehle ich Ihnen allen auf das Wärmste.“

Nancy Sullivan Bratscherin im Münchener Kammerorchester

„It is interesting to pick up a CD ( god, when was the last time you picked up one of those?) out of the pile of them sitting in their dust covering your shelf and opening it up to discover the whole world which is contained in it. Kim Kashkashian, Mansurian, Leonidas Kavakos, Hiliard Ensemble, Münchener Kammerorchester, hmmm, did I play on that one?
Turns out that I did, and there are even pictures in the program notes to prove it.
I put it in my dusty CD player, which after some cajoling and debate over whether it is a USB source or a CD, deigns to play it. Have I ever listened to this before? Probably not.
„….and then I was in time again“ concerto for viola and orchestra with Kim Kashkashian comes first. The beginning is still unfamiliar, but after a few minutes I know that I was there back in 2001, (!!!) in Sendling in the Himmelfahrtskirche because the music sounds so familiar.
When one spends so much time recording a piece, looking at minuscule details and listening so carefully to the result, the music takes hold of you, stays in the fabric of your memory, whether you remember it or not. I look through the accompanying booklet, seeing pictures that remind me of that intense time over those few days. Familiar faces, Muriel, Kelvin, Christoph, members of the Orchestra back then who are long gone from Munich, but also the Hiliard Ensemble, Kim Kashkashian, Tigran Mansurian are there. Seeing them all remind me of so many things, the friendship with Hiliard Ensemble, who came to my flat once for my birthday party in Munich, bearing small gifts and staying for some wine and talk. Or seeing Kim Kashkashin, long an idol of mine, remind me of seeing her later in New York at her recital and going out for Chinese food with her and some other friends.
Perhaps the best thing for me about being in the MKO has been the friendships that have developed with my colleagues and these special artists who we have worked with, been inspired by and I have such wonderful memories of. Looking at the pictures of us all from 18 years ago, and listening to this wonderful music I see a chronicle of what we were back then and what we have become. This gives me sustenance and the hope that we WILL all play together again, we WILL make recordings like this one again, the world WILL be back „in time again“ but hopefully, somehow with a new sense of the fragility of our existence and respect for the wonder that it still holds for us.“

David Schreiber Bratscher im Münchener Kammerorchester

Das Stück ›Hirta Rounds‹ wurde eigens vom schottischen Komponisten David Fennessy für das Münchener Kammerorchester komponiert. Der Name gibt Hinweis auf Fennessys Inspiration: Weit vor der Atlantikküste Schottlands liegt die kleine Insel Hirta, Teil der der schottischen St.-Kilda-Inseln. Vor über 100 Jahren musste die Bevölkerung die Insel verlassen. Die ausgestorbene Insel inspirierte Fennessy zu ›Hirta Rounds‹ und lässt MKO-Bratscher David Schreiber an die ausgestorbenen Straßen der Stadt denken.

David Fennessy im Studio bei der Aufnahme von Hirta Rounds.

Tatjana Erler Solo-Bassistin im Münchener Kammerorchester

„Das was jetzt in dieser Zeit der Isolation nicht möglich ist, ist das Zusammenspiel. Strawinskys Concerto in Re von Paul Sacher für das Kammerorchester Basel in Auftrag gegebene Stück ist ein Paradestück für Kammerorchester in dieser Disziplin. Die Vielschichtigkeit der Partitur verlangt vom Organismus Kammerorchester ein hohes Maß an rhythmischer Präzision damit die einzelnen Stimmen perfekt ineinander greifen und so eine tänzerische Leichtigkeit entsteht.“

Xandi van Dijk Solo-Bratscher des Münchener Kammerorchesters

Benjamin Britten’s Lachrymae is an intensely introspective work, with but a few rage-filled outbursts and extroverted lamentations. Its subtitle, Reflections on a song of Dowland, suggests to the listener an attitude which they can adopt: that of reflective meditation in regarding this musical polyptych. 

 

Central to these variations is John Dowland’s song, If my complaints could passions move. This is a sentiment of which I have found myself acutely aware these past weeks, particularly the impotence of my anger when screaming at my phone and laptop while reading and watching current news reports: World leaders not taking this crisis seriously and thereby endangering hundreds of thousands of lives. Citizens not taking the situation seriously and again endangering themselves and many, many others. Acute distress at the thought of less fortunate societies being ravaged by this virus, and my family living in South Africa, about to experience this from up close.

 

Lachrymae gives voice to these sorrows and is an outlet to the grief we may be feeling. Yet it is not a morose piece, and the transformation Britten leads us to at the end of the work is one of optimism and hope for something better. Something I wish for us all.

 

This performance with the MKO and Clemens was a special one for me: My first appearance as a soloist with my own orchestra and chief conductor.

 

Be healthy and safe!

Xandi

Simona Venslovaite Geigerin im Münchener Kammerorchesters

„Die Chaconne ist mir eines der wunderbarsten, unbegreiflichsten Musikstücke. Auf ein System, für ein kleines Instrument schreibt der Mann eine ganze Welt von tiefsten Gedanken und gewaltigen Empfindungen.” ( J. Brahms) Das Werk setzt sich aus freien Variationen über einem Thema in der Bassstimme zusammen, das ununterbrochen wiederholt wird. Dies ist Ausdruck eines unentwegt um sich selbst kreisenden Gedankens, den Bach ganze 32 Mal eindringlich variiert. In der gegenwärtigen Stille kann man diesen gedanklichen Zustand gut nachvollziehen. So ausweglos dieses Kreisen aber manchem zunächst erscheinen mag, liegt hierin doch eine Chance: In einer solchen Zeit hat jeder die Gelegenheit, zu sich selbst zurückzukehren und tief in sich selbst einzutauchen, ja vielleicht sogar die wahren Werte zu erkennen. Eine Besonderheit stellt die Aufnahme der Chaconne mit der außergewöhnlichen Violinistin Patricia Kopacinskaja und dem Cembalisten Anthony Romaniuk dar. Kopacinskaja ist übrigens auch als Solistin für das letzte Abokonzert des MKO in dieser Saison vorgesehen.“

DANIEL GIGLBERGER UND

STEFAN SCHNEIDER

Liebe Freunde des Münchener Kammerorchesters!

 

Bei allen Dingen, die wir im Moment planen, durchdenken und versuchen umzusetzen kommen wir immer wieder zu dem Punkt, an dem man sich eingestehen muß: Nichts von dem, was wir tun, kann in irgendeiner Weise ein echtes Konzert ersetzen.

 

Nun haben wir in den letzten Tagen ein Stück von Carola Bauckholt aufgenommen, das wie kaum ein anderes in diese merkwürdige Zeit passt, und bei dem eine filmische Umsetzung sogar eventuell geeigneter und intimer erscheint, als eine Aufführung im Prinzregententheater oder in der Pinakothek der Moderne. Ein stilles Nachhören und Finden von Klängen des Alltags, Musik entstanden durch den Verlust eines großen visionären Komponisten, endend mit einem zerbrechlichen Nachwinken in Gedenken an John Cage.

 

Daniel Giglberger und Stefan Schneider

Indre Mikniene Bratscherin im Münchener Kammerorchesters

Im vergangene Oktober spielte das MKO zusammen mit Jan Lisecki im Wiener Konzerthaus Mendelssohns Klavierkonzerte. Seine neue Aufnahme von Beethovens Klavierkonzert Nr. 4 zusammen mit der Academy of St. Martin in the Fields möchte Ihnen MKO-Bratscherin Indre Mikniene ans Herz legen 

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