MKO ‚In The Neighbourhood‘

Mit unserem Musikvideo-Projekt ‚In The Neighbourhood‘ bringen wir Musik an ungewohnte Orte und Ihnen – trotz Distanz – ganz besondere Werke näher.

Wenn Sie keines der Videos verpassen wollen, abonnieren Sie doch unseren Youtube-Kanal! Dort werden Sie auf jedes neue Video hingewiesen.

Mit Enrico Onofri in der Himmelfahrtskirche

Sendling

_B2A4751Feb. 28 2021 Enrico Onofri

Welche Elemente der Barockmusik haben die Jahrhunderte der Kompositionsgeschichte überstanden?

Zusammen mit dem italienischen Dirigenten und Geiger Enrico Onofri entstand ein Programm, das diese Frage beantworten sollte. Daraus entstanden Videos mit Ottrino Respighis Werk „Antiche Danze – Suite Nr.3“ und Strawinskys Ballettmusik „Apollon Musagète“. Die Kurzdoku lässt Sie hinter die Kulissen der Zusammenarbeit blicken.

 

Am 28. April 2022 dürfen wir uns auf ein Abonnementkonzert unter seiner Leitung freuen.

Dessner im MUCA

Altstadt

Mitten in München, im Museum of Urban & Contemporary Art durften wir Bryce Dessners Quartett „Little Blue Something“ spielen. Unser einziges Publikum waren die „Shadowmen“ von Maler und Graffiti-Künstler Richard Hambleton. Sie warten schon auf Euren Besuch, denn auch das MUCA durfte seine Türen inzwischen öffnen! Mehr zur Ausstellung ‚Richard Hambleton – Der vergessene Schattenmann‘ und zum MUCA finden Sie hier.

Dvorak in der Kletterhalle

Thalkirchen

Dvořák hat seine Bagatellen im Mai 1878, dem Jahr seines internationalen Durchbruchs, komponiert. Die Stücke zielten mit ihrer flexiblen Besetzung auf den Notenmarkt für Hausmusik ab, der nicht nur eine beliebte Einkommensquelle, sondern auch für öffentliche Anerkennung darstellte. Wir sind mit den Bagatellen aber nicht zu Hause geblieben, sondern haben sie in die DAV Kletterhalle in Thalkirchen gebracht.

Werk: Malickosti (Bagatellen) op. 47 Nr. 5 von Antonín Dvořák (1841–1904)

Mit Double Drums in der Autowerkstatt

Sendling

Diesmal sind wir ‚In The Neighbourhood‘ des Neuen Gasteig München in Sendling: Wir haben die Double Drums in der Autowerkstatt  über ihrem Übungsraum getroffen. Die beiden erklären euch, wie man klassische Musik und Body Percussion miteinander verbinden kann.
Die Neuauflage des legendären Kinderkonzerts mit den Double Drums mussten wir inzwischen schon zwei Mal verschieben. Dafür freuen wir uns umso mehr, dass wir schon ganz viele tolle Projekte mit den Double Drums im Neuen Gasteig planen können.
Den Groove zum Stück erklären euch die beiden vorab, damit ihr gleich mitmachen könnt, wenn die Musik losgeht. Zum Üben könnt ihr einfach ein wenig im Video zurück gehen.

Schumann im Schumann’s

Hofgarten

Sie hätten mal wieder Lust auf eine Runde in Ihrer netten kleinen Lieblingsbar? Wir auch! Zu Ostern nehmen wir Sie mit in die Schumann’s Bar am Hofgarten, die uns mit viel Herzlichkeit aufgenommen hat und Platz für ein wenig Schumann im Schumann’s bot. Mit den Worten aus Schumanns Abendlied „Es ist so still geworden“ bringen die Sopranistin Hanna-Elisabeth Müller und Musikerinnen und Musiker des Münchener Kammerorchesters Musik in die menschenleere Cocktailbar.

Tanejew m Hallenbad

Dachau

Bitte nicht vom Beckenrand springen! Wir tauchen ab ins Hallenbad und ein in die Musik. Es spielen Gesa Harms (Violine), James Dong (Violine) und Indre Mikniene (Viola) das Menuettt aus dem Trio für zwei Violinen und Viola op.21 D-Dur von Sergei Iwanowitsch Tanejew (1850-1918). 

Beim Friseur und Barbershop

Giesing

In den ersten Folgen nehmen wir euch mit zum Friseur und haben David Langs ‚Broken‘ und einige Parodiestücke aus Paul Hindemiths (1895-1963) „Musikalisches Blumengärtlein und Leyptziger Allerley“ (1927) dabei. Unser großer Dank gilt David Fechner und seinem Team vom Friseur & Barbershop, der uns seinen schönen Salon zur Verfügung gestellt hat.

Alle entstandenen Videos finden Sie hier:

Mit Mendelssohn und Widmann in der Kirche

Sendling

Jörg Widmann dirigiert das MKO

Im konzertlosen Januar konnten wir die Zeit nutzen, um uns zusammen mit unserem langjährigen musikalischen Partner Jörg Widmann vier Tage lang Werken von Mendelssohn und Widmann zu widmen. Entstanden ist eine kleine Dokumentation zu dieser Zusammenarbeit, den gemeinsamen Proben und der Entstehung eines Programms für ein Konzert im Corona-Format.

 

Ravel beim Instrumentenbauer

Altstadt-Lehel

Noch nicht zurück im Konzertsaal aber auch nicht still: In ein ungewöhnliches Setting hat es Konzertmeisterin Yuki Kasai und Cellistin Bridget McRae verschlagen: Die Werkstatt des Luthiers Vinzenz Bachmayer. Hier spielen sie uns den sehr lebendigen zweiten Satz von Maurice Ravels „Sonate für Violine und Violoncello“, geschrieben „A la mémoire de Claude Debussy“.

Mit Freunden in Berlin

Dass wir diese Filme drehen konnten, ist einer Reihe von Zufällen geschuldet. Am Ende könnte man fast sagen, der Corona-Virus ist schuld. Es grenzt an ein Wunder, dass so viele Leute so schnell zusammen gearbeitet haben, ihre Expertise, ihre Zeit, ihre Location und ihre Unterstützung bereitstellen konnten. Ohne den Virus hätten alle etwas anderes gemacht, gespielt in München, gedreht in London, gearbeitet in einem noch existierenden Restaurant und so fort. Aber so wie’s war, konnten wir schöne Videos machen!

Górecki in der Villa Stuck

Bogenhausen

Das Münchener Kammerorchester und das Museum Villa Stuck präsentieren gemeinsam eine außergewöhnliche Musikaufnahme aus dem coronabedingten Lockdown. Am letzten Wochenende, an dem die historischen Räume der Villa Stuck für das Publikum geschlossen waren, spielten drei Musiker unter der Leitung des Dirigenten Clemens Schuldt Henryk Góreckis Werk „Genesis I: Elementi“ aus dem Jahr 1963 ein.

Den für uns alle so allgegenwärtigen Mindestabstand setzt Henryk Górecki (1933-2010) in „Genesis I: Elementi“ als Abstandsvorgabe zwischen den Musikern gleichsam in Musik um: Die drei Instrumente sowie der Dirigent sollen laut Partitur zwischen 6 und 12 Meter auseinander stehen, wie in einem großen Dreieck. Das Werk ist dezidiert kein „Trio“ im Sinne eines kommunikativen Miteinanders; blockhafte Klänge wechseln mit harten, sich unterbrechenden Dialogen, strenge Fugati mit improvisiert wirkenden Einzelaktionen. Kein romantisierendes Verschmelzen der Streicher, sondern ein Auffächern und Sichtbarmachen der Klänge und Aktionen sind das Ziel.
Die historischen Räume der Villa Stuck waren für eine Aufführung dieses Stückes geradezu ideal: durch ihre Raumanordnung, ihre wunderbare Akustik sowie durch die einzigartige Atmosphäre. Der ehemalige Speisesaal der Künstlervilla Franz von Stucks und dessen Gemälde bilden einen spannungsvollen Kontrast zur Musik – ein Münchner Gesamtkunstwerk aus der Zeit um 1900 trifft auf die schroffen, seriell geformten Klangfarben des Polen Górecki.
Das Museum Villa Stuck, das schon mehrfach Ort von höchst lebendigen gemeinsamen kammermusikalischen Aktionen mit großem Publikumsandrang war, und das Münchener Kammerorchester fanden auch in dieser Ausnahmesituation wieder als kongeniale Partner zusammen. Unser gemeinsamer Dank gilt vor allem auch der großzügigen Unterstützung dieses Projekts durch den Villastuckverein, der bereits mehrfach die Aufführungen des Münchener Kammerorchesters in der Villa Stuck gefördert hat.
Nach dem letzten Takt schreibt Henryk Górecki in sein Manuskript: ENER

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