MKO ‚In The Neighbourhood‘

Mit unserem Musikvideo-Projekt ‚In The Neighbourhood‘ möchten wir die Vorfreude auf die Rückkehr zu jetzt leeren, stillgelegten Orten vergrößern und nehmen euch für ein musikalisches Intermezzo mit dorthin. Wenn Sie keines der Videos verpassen wollen, abonnieren Sie doch unseren Youtube-Kanal! Dort werden Sie auf jedes neue Video hingewiesen.

Schumann im Schumann’s

Hofgarten

Sie hätten mal wieder Lust auf eine Runde in Ihrer netten kleinen Lieblingsbar? Wir auch! Zu Ostern nehmen wir Sie mit in die Schumann’s Bar am Hofgarten, die uns mit viel Herzlichkeit aufgenommen hat und Platz für ein wenig Schumann im Schumann’s bot. Mit den Worten aus Schumanns Abendlied „Es ist so still geworden“ bringen die Sopranistin Hanna-Elisabeth Müller und Musikerinnen und Musiker des Münchener Kammerorchesters Musik in die menschenleere Cocktailbar.

Im Hallenbad

Dachau

Bitte nicht vom Beckenrand springen! Wir tauchen ab ins Hallenbad und ein in die Musik. Es spielen Gesa Harms (Violine), James Dong (Violine) und Indre Mikniene (Viola) das Menuettt aus dem Trio für zwei Violinen und Viola op.21 D-Dur von Sergei Iwanowitsch Tanejew (1850-1918). 

Beim Friseur

Giesing

In den ersten Folgen nehmen wir euch mit zum Friseur und haben David Langs ‚Broken‘ und einige Parodiestücke aus Paul Hindemiths (1895-1963) „Musikalisches Blumengärtlein und Leyptziger Allerley“ (1927) dabei. Unser großer Dank gilt David Fechner und seinem Team vom Friseur & Barbershop, der uns seinen schönen Salon zur Verfügung gestellt hat.

Alle entstandenen Videos finden Sie hier:

In der Kirche

Sendling

Jörg Widmann dirigiert das MKO

Im konzertlosen Januar konnten wir die Zeit nutzen, um uns zusammen mit unserem langjährigen musikalischen Partner Jörg Widmann vier Tage lang Werken von Mendelssohn und Widmann zu widmen. Entstanden ist eine kleine Dokumentation zu dieser Zusammenarbeit, den gemeinsamen Proben und der Entstehung eines Programms für ein Konzert im Corona-Format.

 

Beim Instrumentenbauer

Altstadt-Lehel

Mit Freunden in Berlin

Dass wir diese Filme drehen konnten, ist einer Reihe von Zufällen geschuldet. Am Ende könnte man fast sagen, der Corona-Virus ist schuld. Es grenzt an ein Wunder, dass so viele Leute so schnell zusammen gearbeitet haben, ihre Expertise, ihre Zeit, ihre Location und ihre Unterstützung bereitstellen konnten. Ohne den Virus hätten alle etwas anderes gemacht, gespielt in München, gedreht in London, gearbeitet in einem noch existierenden Restaurant und so fort. Aber so wie’s war, konnten wir schöne Videos machen!

In der Villa Stuck

Bogenhausen

Das Münchener Kammerorchester und das Museum Villa Stuck präsentieren gemeinsam eine außergewöhnliche Musikaufnahme aus dem coronabedingten Lockdown. Am letzten Wochenende, an dem die historischen Räume der Villa Stuck für das Publikum geschlossen waren, spielten drei Musiker unter der Leitung des Dirigenten Clemens Schuldt Henryk Góreckis Werk „Genesis I: Elementi“ aus dem Jahr 1963 ein.

Den für uns alle so allgegenwärtigen Mindestabstand setzt Henryk Górecki (1933-2010) in „Genesis I: Elementi“ als Abstandsvorgabe zwischen den Musikern gleichsam in Musik um: Die drei Instrumente sowie der Dirigent sollen laut Partitur zwischen 6 und 12 Meter auseinander stehen, wie in einem großen Dreieck. Das Werk ist dezidiert kein „Trio“ im Sinne eines kommunikativen Miteinanders; blockhafte Klänge wechseln mit harten, sich unterbrechenden Dialogen, strenge Fugati mit improvisiert wirkenden Einzelaktionen. Kein romantisierendes Verschmelzen der Streicher, sondern ein Auffächern und Sichtbarmachen der Klänge und Aktionen sind das Ziel.
Die historischen Räume der Villa Stuck waren für eine Aufführung dieses Stückes geradezu ideal: durch ihre Raumanordnung, ihre wunderbare Akustik sowie durch die einzigartige Atmosphäre. Der ehemalige Speisesaal der Künstlervilla Franz von Stucks und dessen Gemälde bilden einen spannungsvollen Kontrast zur Musik – ein Münchner Gesamtkunstwerk aus der Zeit um 1900 trifft auf die schroffen, seriell geformten Klangfarben des Polen Górecki.
Das Museum Villa Stuck, das schon mehrfach Ort von höchst lebendigen gemeinsamen kammermusikalischen Aktionen mit großem Publikumsandrang war, und das Münchener Kammerorchester fanden auch in dieser Ausnahmesituation wieder als kongeniale Partner zusammen. Unser gemeinsamer Dank gilt vor allem auch der großzügigen Unterstützung dieses Projekts durch den Villastuckverein, der bereits mehrfach die Aufführungen des Münchener Kammerorchesters in der Villa Stuck gefördert hat.
Nach dem letzten Takt schreibt Henryk Górecki in sein Manuskript: ENER

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