KOMPONISTENPORTRÄT Terry Riley

27. Juni 2020, 22 Uhr, Pinakothek der Moderne, Rotunde

DANIEL GIGLBERGER Leitung und Konzertmeister

›The Gift‹ aus ›Salome Dances for Peace‹ for string quartet (1985/86)

›In C‹ for any instruments (1964)

u.a.

Mit In C avancierte Terry Riley 1964 zum eigentlichen Begründer der ›Minimal Music‹. Zugleich ist das Werk in Teilen aleatorisch angelegt: schon allein die Anzahl der Musiker sowie die Instrumente selber sind frei zu wählen. Die Komposition besteht aus insgesamt 53 kurzen Phrasen (Patterns), die alle Musiker komplett durchlaufen müssen – wie oft, wie schnell und mit wie vielen Pausen, bleibt ebenfalls offen. Das letzte Pattern wird solange wiederholt, bis alle am Ziel sind. Deshalb variiert auch die Dauer des Stücks je nach Aufführung. Zusammengehalten wird alles von einem Puls – die Note C in Achtel-Gestalt. Aus Überlagerungen und Verschiebungen der Phrasen erwachsen zugleich polyphone und polyrhythmische Strukturen, wie sie aus der altorientalischen oder hinduistischen Musiktradition bekannt sind. Hieraus speist sich die unerhört spirituelle Kraft der Musik Rileys, so auch in den Salome Dances for Peace.

Einführungsgespräch, 21 Uhr, Ernst von Siemens-Auditorium

 

Nachtführungen jeweils vor den Konzerten um 20 Uhr.
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt und nur mit vorab gekaufter Konzertkarte möglich; Anmeldung für die Führung bis zwei Tage vor dem Konzert an programm@pinakothek.de

© smc design

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Kartenpreise € 30,- / Stehplatz € 15,-

Jugendkarte (≤ 28 Jahre) € 15,-

 

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27jun22:00München, Pinakothek der Moderne | Nachtmusik der Moderne

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