KOMPONISTENPORTRÄT JOHANNES MARIA STAUD

1. Februar 2020, 22 Uhr, Pinakothek der Moderne, Rotunde

© LUCERNE FESTIVAL/Priska Ketterer

© LUCERNE FESTIVAL/Priska Ketterer

ILYA GRINGOLTS Violine
CLEMENS SCHULDT Dirigent

›Wheat, not oats, dear. I’m afraid‹ für sieben Instrumente (2015)

Terra pinguis (für Arthur) für Kammerorchester (2019) – Auftragswerk des MKO

›Configurations / Reflet‹ für acht Instrumentalisten (2002)

›Oskar (Towards a Brighter Hue II)‹, Musik für Violine solo, Streichorchester und Schlagzeug (2014)

Eine ›große Autonomie‹ wird seiner Musik attestiert, überdies ›sehr ausdrucksvoll‹ und ›abwechslungsreich in der Dramaturgie‹. Als Komponist habe Johannes Maria Staud ein ›stupendes Gespür für dramatische Abläufe‹, so der Tenor der Kritik – vom ›zart Expressiven‹ bis hin zum ›eruptiven Klanggeschehen‹. Seit der Uraufführung seiner ersten Oper Berenice nach Edgar Allan Poe im Rahmen der Münchener Biennale für neues Musiktheater 2004 hat sich der Österreicher zu einer führenden Stimme der jüngeren Komponisten- Generation entwickelt. Seine Musik ordnet sich keinem Dogma unter, sondern folgt eigenen Regeln. Dabei speisen sich seine Inspirationen ebenso aus anderen Künsten, insbesondere aus Literatur, Film und Malerei. Nicht zuletzt sind in seinem Schaffen stets auch philosophische, soziale und politische Fragestellungen präsent, so auch in dieser Werkschau. Auch in diesem ganz konkreten Sinn ist das Schaffen von Staud aktuell.

Einführungsgespräch mit Johannes Maria Staud, 21 Uhr, Pinakothek der Moderne, Ernst von Siemens-Auditorium

 

Nachtführungen jeweils vor den Konzerten um 20 Uhr.
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt und nur mit vorab gekaufter Konzertkarte möglich; Anmeldung für die Führung bis zwei Tage vor dem Konzert an programm@pinakothek.de

Der Auftrag an Johannes Maria Staud wird finanziert von der  

 

Kartenpreise € 30,- / Stehplatz € 15,-

Jugendkarte (≤ 28 Jahre) € 15,-

 

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01feb22:00München, Pinakothek der Moderne | Nachtmusik der Moderne

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