KOMPONISTENPORTRÄT Hans Abrahamsen (*1952)

 

1. Juli 2017, 22 Uhr, Pinakothek der Moderne, Rotunde

CAROLIN WIDMANN

 Violine

TANJA ZAPOLSKI

 Klavier

CLEMENS SCHULDT

 Dirigent

 

Ten Sinfonias (2010)

›Capriccio Bagateller‹ für Violine (1990)

Streichquartett Nr. 3 (2008)

Ausschnitte aus 10 Studies für Klavier (1984-1998)

Doppelkonzert für Violine, Klavier und Streicher (2010-2011)

›Die westliche Tradition in all ihren Facetten klingt in ihr an, alte Volksliedmelodien, die Natur mit der schwingenden Struktur des Klangs an sich. Dennoch hat die Musik von Hans Abrahamsen die Frische von etwas Unberührtem – unberührt und eben darum berührend.‹ So charakterisiert der Musikpublizist Paul Griffiths die fragilen Schöpfungen des Dänen, dessen internationaler Ruhm erst in den vergangenen Jahren weitere Kreise gezogen hat. Seine allerersten Werke veröffentlichte Abrahamsen bereits als Sechzehnjähriger. Die 10 Preludes für Streichquartett von 1973, die er später orchestriert und als 10 Sinfonias veröffentlicht hat, sind ein Schlüsselwerk seiner frühen Periode, in der minimalistische sowie polystilistische Tendenzen die Faktur der Stücke bestimmten. Eines der bedeutenden neueren Werke ist sein Doppelkonzert von 2010/11. Statt einen konzertanten Wettstreit auszutragen, spürt der verinnerlichte Viersätzer den Spannungen, Affinitäten und möglichen Symbiosen zwischen eisig-hellen Klängen nach. 

 

Einführungsgespräch zwischen Hans Abrahamsen und Clemens Schuldt, 21 Uhr, Ernst von Siemens-Auditorium 

 

Kartenpreise € 30,- / Stehplatz € 15,-

Jugendkarte (≤ 28 Jahre) € 15,-

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